Stelle deinen eigenen Kombucha her!

 

Kombucha ist sehr lecker, erfrischend, sehr gesund und einfach und kostengünstig selbst herzustellen.

 

Kombucha ist ein süß-saures Erfrischungsgetränk. In den USA bekommst du ihn bereits in zahlreichen Geschmacksrichtungen in den Bio-Supermärkten, in Deutschland ist er noch etwas seltener vertreten, lässt sich aber aus süßem Tee mit einem „Teepilz“, dem Scoby, leicht selbst herstellen. Alles was du tun musst, ist den Tee ein paar Tage stehen lassen und die Mikroorganismen den Zucker zu tollen Endprodukten vergären lassen.

 

Was macht Kombucha so besonders?

+ durch seinen sauren PH-Wert tötet er Krankheitserreger ab

+Detox - Kombucha kann sehr wirkungsvoll Giftstoffe (auch Schwermetalle) im Körper binden und entfernen.

+ Probiotisch - die im Kombucha enthaltenen Mikroorganismen können sich im Darm ansiedeln und dort vorteilhafte Wirkungen entfalten. Sie helfen also beim Verdauen von Nahrung, geben dem Körper wertvolle Nährstoffe und Vitamine, und verdrängen gleichzeitig krankheitserregende Bakterien und Pilze

+ Stabiler Blutzucker - die im Kombucha enthaltenen organischen Säuren verbessern auch die Reaktion des Körpers auf Kohlenhydrate

+ Kombucha macht wach un enthält viele Vitamine wie Vitamin C, B-Vitamine (1, 2, 6, 12)

+ Kombucha bindet freie Radikale und schützen den Körper vor vorzeitigem Altern

+ Kombucha verbessert das Immunsystem, wirkt probiotisch und darmreinigend. Dadurch kann Kombucha den Darm sanieren und das Immunsystem stärken

+ Kombucha zur Krebsprävention - Besonders durch den Tee und den darin enthaltenen Polyphenolen wird Kombucha eine krebshemmende Wirkung zugesprochen

 

 

So, aber nun zum Rezept:

  1. Du benötigst ein sauberes Gefäß, am besten aus Glas und mit einer großen Öffnung oben, ich verwende ein großes 5 Liter Glas (Siehe Foto)
  2. Du benötigst eine Starterkultur mit Hefen und Bakterien – den Teepilz auch Scoby genannt. Er schwimmt später oben auf der Flüssigkeit, dort, wo am meisten Sauerstoff zur Verfügung steht.
  3. Du benötigst eine Starterflüssigkeit, welche die Flüssigkeit zu Beginn der Fermentation etwas ansäuert, damit es die Mikroorganismen leicht sauer haben. Sie beträgt 1/10 des späteren Volumens der Lösung. Die Starterflüssigkeit erhältst du zusammen mit der Starterkultur
  4. Nun brauchst du noch Tee für die Kombucha-Kultur. Ich verwende gerne Grüntee (Sencha) aber du kannst auch Schwarztee nehmen, oder mit anderen Tees mischen. Je nachdem, wieviel Kombucha du ansetzen möchtest, musst du denTee vorbereiten:
  5. Auf 1 l Wasser haben sich 70-80 g Zucker (ich benutze gerne Kokosblütenzucker aber du kannst auch Rohrohrzucker nehmen) und 7-8 g Tee pro Liter bewährt. Bringe das Wasser zum Kochen, dann lasse den Tee ziehen. Während der Tee noch heiß ist, rührst du den Zucker ein, bis er sich aufgelöst hat, dann läßt du den Tee abkühlen. Im Anschluss kannst du ihn mit der Starterkultur und dem Scoby mischen
  6. Der Ansatz ist fertig! Er wird nun mit einem Tuch oder Küchenpapier abgedeckt, welches mit einem festen Gummi am Gärtank befestigt wird. Das ist wichtig, damit keine Fruchtfliegen oder Essigfliegen in den Kombucha gelangen, aber er trotzdem atmen / gären kann.
  7. nun läßt du den Kombucha für 10-14 Tage an einem ruhigen geschützten Ort stehen. Dieser Zeitraum hat sich ebenfalls vielfach bewährt, um das beste Verhältnis von organischen Substanzen, Säuren und leicht süßem Geschmack zu gewährleisten
  8. Den Teepilz und 10 % des Inhalts verwendest du nach den 10-14 Tagen für die nächste Kombucha-Runde.