Die Basis unserer Gesundheit ist unsere Ernährung. Unser Körper kann nur so gut funktionieren, wie er optimal mit den richtigen Nährstoffen versorgt wird. Was können wir also für eine bestmögliche Versorgung tun?

 

Wo kommen unsere Nahrungsmittel her und von welcher Qualität sind sie? Sind sie bereits belastet oder frei von Giftstoffen?

 

Die meisten Gifte in unserer Nahrung kommen aus konventioneller Landwirtschaft und aus der Massentierhaltung.

Beim konventionellen Anbau von Gemüse, Obst und Getreide dürfen eine Vielzahl giftiger Pestizide eingesetzt werden, die einerseits dafür sorgen, dass unsere Böden ausgelaugt sind, dadurch nur noch wenig Mineralstoffe und Vitamine in unsere Nahrung gelangen, andererseits unsere Nahrungsmittel mit Herbiziden, Fungiziden, Pestiziden und Glyphosat, welches zusätzlich noch Arsen enthält, besprüht werden. Zusätzlich zur Nährstoffarmut, nehmen wir wiederum diese Gifte über unsere Nahrung auf.

 

In der Tierzucht geht es nicht besser zu. Anstatt, dass die Tiere auf der Weide stehen, wo sie artgerecht frisches Gras fressen können, werden sie in der Massentierhaltung mit Getreide, Soja (genmanipuliert), Fischmehl gefüttert, was unnatürlich ist und bei den Tieren zu Übersäuerung, Blähungen und Krankheit führt. Die Tiere sehen kein Tageslicht und fristen ihr Dasein unter künstlicher Beleuchtung, bewegungsarm auf engster Fläche. Zusätzlich werden in der Masssentierhaltung regelmäßig Antibiotika, Hormone und Medikamente eingesetzt, damit die Tiere bei dieser artfremden Haltung nicht krank werden.

 

Alle diese Substanzen lagern sich im Fettgewebe der Tiere ein und landen dann letztendlich mit auf dem Teller. Die industrielle Massentierhaltung ist nicht nur barbarisch, sie ruiniert durch den weltweiten Anbau von Futtermitteln in Monokulturen unseren Planeten, sondern ruiniert auch unsere Gesundheit. In der Milchindustrie geht es nicht viel besser zu. Vor allem gibt es hier genug pflanzliche Alternativen, die gut schmecken und meist weitaus gesünder sind.

 

Um diesem Kreislauf zu entgehen und selbst etwas dagegen zu tun, empfehle ich, diese Art der Nahrungsmittelproduktion nicht mit ihrem Kauf zu unterstützen und auf Alternativen in der biologischen Nahrungsmittelproduktion zurück zu greifen,

 

Kaufen Sie mindestens Bio-Qualität oder versuchen Sie Ihre Nahrungsmittel zu einem Teil selbst anzubauen, wenn Sie einen Garten haben.
- Am besten ist es, ausschließlich Produkte aus biodynamischer Landwirtschaft zu verwenden

- Lokale und saisonale Produkte
- Sämtliche Tierprodukte sollten aus Bio-Weidehaltung stammen
- Vermeide Produkte, die eine Verpackung oder ein Etikett haben, diese enthalten oft viele ungesunde Zusatzstoffe, viele Stoffe sind versteckt oder müssen nicht deklariert werden.
- vermeide Produkte aus Übersee
- Kaufe nichts, das in Plastik eingepackt ist
- Verwende keine Fertignahrung, Dosen oder Konserven

- esse so oft wie möglich frische, unverarbeitete Lebensmittel, besser rohes Gemüse und Salate als Kochkost, denn diese enthält weniger Vitalstoffe, da sie oft durch den Kochvorgang bereits geschädigt wurden.

 

 

Meiden Sie auch Selbstvergiftung durch toxische Stoffe

 

Die Selbstvergiftung ist eine oft übersehene Quelle für Vergiftung. Die Rede ist hier vom Rauchen, Alkoholkonsum und dem Missbrauch von Pharmaka, wie Schlaftabletten, Schmerztabletten, etc., aber auch Körperpflegeprodukte, Deos, Cremes und Parfums werden über die Haut aufgenommen und gelangen in den Körper. Deshalb sollte auch hier dringend darauf geschaut werden, was man sich zum Beispiel auf die Haut schmiert.
Zigarettenrauch zum Beispiel enthält Cadmium, Blei und krebserregende Stoffe. Es ist also fundamental, diese Art der Selbstvergiftung einzustellen.

Pharmaka, Chemotherapeutika und ähnliches, vergiften nicht nur unseren Körper, sondern gelangen auch ins Grundwasser, welches wir wiederum trinken und unsere Nahrung mit bewässern und wir es somit wieder aufnehmen. Auch darüber sollte man sich Gedanken machen.